







Whitepaper zur Vorbereitung einer SAP-S/4HANA-Transformation
Entwickelt wurde ein achtseitiges Whitepaper zur Vorbereitung einer SAP-S/4HANA-Transformation. Content und Design wurden dafür über Content-Konzeption, Informationshierarchie, Editorial Design und Bildkonzeption zu einer durchgängigen fachlichen und visuellen Linie verbunden.
Leistungen
Whitepaper-Konzeption · Content-Entwicklung · Informationshierarchie · Editorial Design · Bildkonzeption
Freiberuflich seit 2002
Projektbasierte Zusammenarbeit
Technischer B2B-Content
Fokus auf IT & Software
Eine gewachsene SAP-Landschaft als Ausgangspunkt einordnen
SAP-Landschaften entwickeln sich über Jahre mit den Anforderungen eines Unternehmens weiter. Geschäftsprozesse verändern sich, Funktionen werden ergänzt, individuelle Erweiterungen entstehen und weitere Anwendungen werden angebunden. Gleichzeitig wachsen Datenstrukturen, Schnittstellen und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Teilen der Systemlandschaft.
Vor einer Transformation auf SAP S/4HANA ist deshalb entscheidend, welche Systeme, Funktionen und Erweiterungen vorhanden sind, welche Aufgaben sie heute erfüllen und wie sie genutzt werden. Hinzu kommt die Frage, wie Prozesse, Daten und Anwendungen miteinander verbunden sind und an welchen Stellen technische und fachliche Abhängigkeiten bestehen.
Unterschiedliche Analysefelder zu einem Gesamtbild verbinden
Custom Code, Integrationen, Geschäftsprozesse, Daten und angeschlossene Anwendungen bilden jeweils eigene Betrachtungsfelder. Ihre Bedeutung für die Transformationsvorbereitung zeigt sich jedoch häufig erst im Zusammenspiel. Eine individuelle Erweiterung kann einen bestimmten Prozess unterstützen, auf vorhandene Datenstrukturen zugreifen und zugleich mit weiteren Anwendungen verbunden sein.
Die redaktionelle Struktur musste deshalb zwei Aufgaben verbinden: die einzelnen Analysefelder fachlich klar voneinander abgrenzen und ihre Beziehungen sichtbar machen. Jede Seite benötigte dafür einen eigenen Schwerpunkt und zugleich eine erkennbare Verbindung zur übergeordneten Fragestellung.
Die redaktionelle Herausforderung bestand darin, aus den verschiedenen Analysefeldern eine Argumentation zu entwickeln, die fachliche Vertiefung ermöglicht und sich über das gesamte Whitepaper konsequent weiterentwickelt.
Von der Bestandsaufnahme zu relevanten Handlungsfeldern führen
Ziel war eine Fachpublikation, die von der Bestandsaufnahme zur Einordnung relevanter Handlungsfelder führt. Funktionen, Prozesse, Daten, Erweiterungen und Systemverbindungen werden dafür im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Transformationsvorbereitung betrachtet.
So führt das Whitepaper von der Erfassung des aktuellen Zustands zu den Themen, die für die weitere Vorbereitung besondere Aufmerksamkeit benötigen. Daraus lassen sich Handlungsfelder für die anschließende Priorisierung und fachliche Vertiefung ableiten.
Die fachliche Argumentation über acht Seiten entwickeln
Die inhaltliche Dramaturgie folgt dem Weg von der bestehenden SAP-Landschaft zur weiteren Transformationsvorbereitung. Nach der Einordnung der Ausgangslage werden zunächst Custom Code und Erweiterungen sowie Integrationen und Systemabhängigkeiten vertieft. Beide Themen zeigen, wie individuelle Entwicklungen und technische Verbindungen die bestehende Systemlandschaft prägen.
Anschließend weitet sich die Perspektive. Prozesse, Daten, Erweiterungen und Anwendungen werden miteinander in Beziehung gesetzt. Dadurch rücken die Stellen in den Vordergrund, an denen mehrere fachliche und technische Faktoren zusammentreffen und den Transformationsaufwand beeinflussen können.
Darauf bauen die abschließenden Seiten auf. Relevanz, mögliche Aufwandstreiber und bestehende Abhängigkeiten führen zu Handlungsfeldern für die weitere Vorbereitung. Konkrete nächste Schritte schließen die Argumentation ab und führen die zuvor betrachteten Aspekte in die weitere Planung über.
Bestand → Bedeutung → Abhängigkeiten → Handlungsfelder → nächste Schritte
Einordnung, Vertiefung und Kernaussage als Seitenprinzip verbinden
Die inhaltliche Dramaturgie wurde in ein Seitensystem mit klar definierten Informationsebenen übertragen. Überschriften kennzeichnen den jeweiligen Betrachtungsschritt, einführende Texte schaffen den fachlichen Rahmen und kompaktere Einheiten vertiefen ausgewählte Aspekte. Hervorgehobene Kernaussagen bündeln die wesentliche Erkenntnis einer Seite.
Je nach Thema verändert sich die Aufteilung der Inhalte. Auf der Seite zu Custom Code und Erweiterungen führen beispielsweise vier Leitfragen durch die Einordnung: Welche Erweiterungen sind vorhanden, welche Aufgaben erfüllen sie, wie werden sie genutzt und mit welchen Prozessen, Daten oder Anwendungen sind sie verbunden?
Das wiederkehrende Prinzip aus Einordnung, Vertiefung und Kernaussage schafft Orientierung über alle Seiten hinweg. Gleichzeitig lässt die Informationshierarchie genügend Spielraum, um unterschiedliche fachliche Schwerpunkte und Informationsmengen passend aufzubereiten.
Die Informationshierarchie in einen ruhigen Seitenrhythmus übersetzen
Das Editorial Design greift die Informationshierarchie auf und macht unterschiedliche Ebenen bereits beim Erfassen einer Seite sichtbar. Großzügige Flächen geben zentralen Aussagen Raum, während kompakter gesetzte Textbereiche fachliche Vertiefungen aufnehmen. Proportionen, Abstände und typografische Abstufungen führen durch die Inhalte und schaffen einen ruhigen Seitenrhythmus.
Serifenschriften setzen markante Akzente in den Headlines. Eine zurückhaltende Sans-Serif-Schrift strukturiert Fließtexte und weitere Informationsebenen. Anthrazit, helle Flächen und zurückhaltende warme Akzente bilden eine konsistente Farbwelt und geben den abstrakten Motiven ausreichend Raum.
Die Seiten können dadurch unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte aufnehmen, ohne ihre gestalterische Verbindung untereinander zu verlieren.
Gewachsene Strukturen und Abhängigkeiten visuell übersetzen
Die Bildwelt wurde aus zentralen Gedanken des Whitepapers entwickelt. Statt technische Systeme oder Softwareoberflächen direkt abzubilden, greifen abstrakte dreidimensionale Formen Eigenschaften der beschriebenen SAP-Landschaft auf: gewachsene Strukturen, Verbindungen, Verdichtung, Abhängigkeiten und Veränderung.
Die Komposition der Motive verändert sich mit der jeweiligen Seitenaussage. Einzelne Elemente greifen klar abgegrenzte Betrachtungsfelder auf, während verbundene oder ineinandergreifende Formen Beziehungen zwischen verschiedenen Bereichen visuell aufnehmen. Komplexere Konstellationen begleiten die Seiten, auf denen mehrere Faktoren zusammengeführt werden.
Damit erhält die Bildwelt eine eigene Aufgabe innerhalb des Whitepapers. Sie greift zentrale inhaltliche Motive auf und entwickelt sie parallel zur redaktionellen Dramaturgie weiter.
Inhalt, Struktur und Gestaltung zu einem Whitepaper verbinden
Entstanden ist ein achtseitiges Whitepaper, das die einzelnen Analysefelder zu einer schlüssigen Argumentationslinie zusammenführt. Eine klare Informationshierarchie und das Editorial Design geben den Themen Gewichtung und Orientierung, während die Bildwelt charakteristische Merkmale der gewachsenen SAP-Landschaft visuell interpretiert.
Content, Seitenaufbau und Bildsprache greifen dabei ineinander und führen von der Einordnung des bestehenden Systems zu den Handlungsfeldern für die weitere Transformation.
Sie planen ein Whitepaper zu einem komplexen IT- oder Softwarethema?
Sie haben fachliche Inhalte, Expertenwissen oder vorhandene Materialien und möchten daraus ein Whitepaper entwickeln lassen?
Schildern Sie kurz das Thema, den geplanten Einsatz des Whitepapers und welche Inhalte oder Materialien bereits vorhanden sind.
Sie erhalten eine erste Einschätzung zum Leistungsumfang und zum weiteren Vorgehen.
